Bewegung – Team – Gemeinschaft

Der Österreichische Betriebssportverband seit 1970.

Seit März 1970 besteht der Österreichische Betriebssportverband, kurz ÖBSV, und hält somit seit 49 Jahren inländische Firmen fit und gesund. Im Jahr 2020 feiert der Verband sein 50-jähriges Bestehen und blickt freudig in die Zukunft.

UMSTRUKTURIERUNGEN
„Erst vergangenes Jahr haben wir innerhalb des Verbandes einige Umstrukturierungen vorgenommen. Es ging uns vor allem darum, dass wir unsere Kernkompetenzen neu ausrichten und uns exakt positionieren. Diese Neuerungen stellen uns die richtigen Weichen für die Zukunft und fokussieren unser Tun.“, so Florian Ram, Generalsekretär des Verbandes. Als eigenständige, unabhängige Institution und außerordentliches Mitglied der Bundessportorganisation (BSO) ist es dem ÖBSV ein Anliegen Bewegung im Setting Arbeitsplatz als wichtiges Unternehmenswerkzeug zu verankern.

„Damals wie heute ist es unumgänglich Arbeit und Bewegung zu vereinen und zu bestärken. Nur durch einen aktiven Lebens- und Arbeitsstil können Österreichs Firmen wettbewerbsfähig bleiben.“, lautet ein weiteres Statement des Generalsekretärs. Und der Blick nach Amerika bestätigt es. Große, junge und erfolgreiche Konzerne aus den Vereinigten Staaten, wie Google oder Facebook, bieten ihren MitarbeiterInnen auf eigens eingerichteten Firmenanlagen Bewegungs- und Sportangebote, jenseits ihrer Schreibtische, an. Die Grundidee Sport in den Arbeitsalltag zu integrieren existiert in Österreich schon seit fast 50 Jahren und verfolgt neben dem Ziel der Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit, ebenso die Förderung von Teamgeist und eines Gemeinschaftsgefühls. Denn dort wo der ÖBSV sieht, dass die Anforderungen der Gesellschaft, Strukturen und Abläufe verändert, möchte er ansetzen und erkennt den Bedarf an Bewegung im Betrieb auf drei verschiedenen Ebenen. Auf der Homepage des österreichischen Verbandes sind diese klar hervorgehoben. Verfolgt werden Kampagnen, die eine soziale, wirtschaftliche und gesundheitliche Ebene abdecken.

ÖSTERREICHISCHE MEISTERSCHAFTEN
So bietet der ÖBSV beispielsweise „Österreichische Betriebssport Meisterschaften“ in den verschiedensten Individual-, Mannschafts- und Natursportarten an. Diese Meisterschaften werden mit unterschiedlichen PartnerInnen aus der Sportwelt organisiert, ein Beispiel ist die Österreichische Betriebssport Meisterschaft in Badminton, die dieses Jahr im Mai das erste Mal in Wien stattfindet. „Der ÖBSV möchte Sportangebote bequem und kostengünstig verfügbar machen. Nur so erreichen wir, dass sich Betriebe innerhalb und außerhalb vernetzen. Wir ergreifen hier die Initiative und laden herzlich zu unseren Meisterschaften ein. Man muss kein Firmenchef sein, um eine Mannschaft zu stellen und dem Betrieb eine sportliche Abwechslung zu bringen. Ob die Teilnahme eine einmalige Aktion ist, ist dabei irrelevant. Firmensport soll einfach Spaß machen.“, erklärt Ram.

Der laufend aktualisierte Veranstaltungskalender ist auf der Homepage des Verbandes leicht einsehbar und bietet ein breites Portfolio an Aktionsmöglichkeiten.

So sollen 2019 noch zwölf Betriebssport Meisterschaften organisiert werden, die allerhand Sportarten bedienen. Immer im Fokus: Das Team und die Gesundheit. Es wird schnell klar, dass es dem Verband nicht darum geht SpitzensportlerInnen zu fördern, sondern ArbeitnehmerInnen unterschiedlichster Alters- und vor allem Leistungsklassen.

KENNENLERNEN DURCH BEWEGUNG
Kontakte knüpfen und sich kennenlernen jenseits der zunehmend digitalisierten Welt durch Bewegung, so könnte man das große Ziel des Österreichischen Betriebssport Verbandes zusammenfassen. Dass dies eine ganze Reihe an Vermittlungs-, Betreuungs- und Beratungsarbeit bedeutet, ist dem Generalsekretariat bewusst. „Genau in dieser Arbeit liegen unsere Stärken. Wir haben die Möglichkeit auf konkrete Wünsche einzugehen und festzustellen, wie man über simple Wege Sport in den Arbeitsalltag integrieren kann. Durch die enge Zusammenarbeit mit unseren Landesverbänden ist es uns möglich kostenlose Erstberatungen für die Unternehmen anzubieten. Uns ist klar, dass wir hier in Wien andere Möglichkeiten und Hindernisse haben als beispielsweise in Innsbruck, deshalb verteilen wir alle Anfragen auf Bundesebene und Landesverbände, um optimale Ergebnisse zu liefern.“

FÖRDERUNG DER GEMEINSCHAFT
„Zusammenbringen was zusammengehört.“, lautet ein allgemeines Sprichwort, dass auf den ersten Blick zwar nicht unbedingt auf Sport und Arbeit zutrifft, aber auf einen Zweiten immer mehr Sinn ergibt. Denn dort wo man für reibungslose Abläufe ein gut funktionierendes Team benötigt, dort ist die Förderung der Gemeinschaft sicherlich nicht fehl am Platz.

FOTO: ÖBSV

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