Das ÖISM stellt sich vor

Der Österreichische Institutsfonds für Sportmedizin und Color of Sports werden ab sofort Monat für Monat interessante Themen aufbereiten.

Das Institut für Sportmedizin wurde 1969 als Bundesstiftung zur Versorgung österreichischer Sporttreibender aller Leistungs,- und Altersklassen gegründet. Der Vorsitz im Kuratorium der Stiftung wird derzeit von einer Vizerektorin der Universität Wien geführt.

Durch die enge Vernetzung des ÖISM innerhalb des Zentrums für Sportwissenschaften (ZSW) der Universität Wien, mit der Medizinischen Universität Wien (MUW), diversen Schwerpunktspitälern sowie vielen anderen sportmedizinischen und sportwissenschaftlichen Institutionen im In- und Ausland kann das Österreichische Institut für Sportmedizin sowohl vonseiten der personellen Struktur als auch vonseiten der modernsten Technologien alle relevanten sport- und präventivmedizinischen Leistungen anbieten. Schwerpunkte sind sportmedizinische und sportwissenschaftliche Untersuchungen und Beratungen sowie wissenschaftsbasierte Betreuung von Sporttreibenden aller Leistungs- und Altersklassen.

Weitere wesentliche Inhalte der sportmedizinischen Komplexuntersuchung sind die exakte Leistungsdiagnostik mittels ergometrischer Verfahren im Labor und Feld, die Trainingssteuerung im Breiten- und Leis­tungssport sowie die entsprechenden wissenschaftsbasierten Beratungen bei primärpräventiven bzw. sekundärpräventiven Fragestellungen.

GESUNDHEITSSTABILITÄT ALS ZIEL
Jedem Sporttreibenden bzw. jedem Patienten steht im ÖISM jederzeit ein Team aus Ärzten verschiedener Fachrichtungen, Sportwissenschaftlern, Trainern, Coaches und Ernährungswissenschaftlern zur Verfügung, welche eine individuelle, personenbezogene Beratung bei allen Fragen hinsichtlich Diagnostik, Therapie, Training, Planung, Coaching und Ernährung garantieren.

Gesundheitsstabilität ist das wichtigste Ziel unserer sportmedizinischen Tätigkeit, da nur ein gesunder Organismus leistungsfähig ist. Daher bietet das ÖISM mit hoher Kompetenz neben der Überwachung des Gesundheitszustandes und der Analyse allfälliger Risikofaktoren Unterstützung und Beratung bei allen relevanten gesundheits- und sportbezogenen Fragestellungen an und fördert mit personenbezogenen Feedback-Maßnahmen die Realisierung der jeweiligen sportlichen Ziele.

Dies reicht vom Patienten mit kardialen Fragestellungen (z.B. Training nach Herzinfarkt), mit Stoffwechselerkrankungen (z.B. Diabetes Mellitus II) bis zu Patienten nach Hüft- und Kniegelenksersatz.

Die Leistungen hinsichtlich Sportmedizin und Sportdiagnostik, Beratung und Trainingssteuerung des national und international anerkannten Institutes (seit 2013 ist das ÖISM ein „Collaborating Centre of Sportsmedicine“ der FIMS – Internationale Gesellschaft für Sportmedizin) werden von Leistungssportlerlnnen österreichischer Fachverbände (z.B. Segeln, Tischtennis, Kanu u.a.) sowie von Athleten aller Olympiakader regelmäßig in Anspruch genommen. Daher ist das Österreichische Institut für Sportmedizin zusammen mit dem Zentrum für Sportwissenschaften der Universität Wien seit 2015 auch als „Olympiazentrum Wien“ akkreditiert

VERNETZUNG
Die internationale Vernetzung mit sportmedizinischen und sportwissenschaftlichen Instituten, mit Sportleistungszentren und Kliniken in Österreich sowie weltweit ist Voraussetzung für die Realisierung aktueller Forschungsprojekte und davon abgeleitet für die Umsetzung der gewonnenen Forschungsergebnisse in die unmittelbare Praxis sowohl in der Diagnostik wie auch in der Beratung, Trainingssteuerung und Therapie. Mitarbeiter des ÖISM sind in der FIMS (Internationale Gesellschaft für Sportmedizin), der EFSMA (European Federation of Sports Medicine Assocoiations), der Medizinischen Kommission des Europäischen Olympischen Komitees, der Medizinischen Kommission des Österreichischen Olympischen Komitees, der World Anti Doping Agency (WADA) sowie in Sport- und Gesundheitsgremien der EU vertreten und haben Einblick in die neuesten Forschungsergebnisse bzw. Entwicklungen im technisch methodischen Bereich bezogen auf Diagnostik und Therapie, was allen Kunden des ÖISM zur Verfügung gestellt wird.

Egal ob Gesundheitssport und Prävention, ob Breitensport mit dem Wunsch, an Volksläufen oder Marathonläufen teilzunehmen oder ob Leistungssport, um persönliche Leistungsgrenzen bzw. internationale Rekorde zu erreichen – das Österreichische Institut für Sportmedizin bietet personell, inhaltlich-operativ und methodisch alle Voraussetzungen an, um die jeweilige Fragestellung personalisiert und individuell zu beantworten und die entsprechenden Zielvorstellungen auf der Basis einer stabilen Gesundheit zu verwirklichen.

FOTO: ÖISM

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