Das Team zählt im Betriebssport

Der ÖBSV sucht die Nähe zu den Verantwortlichen der Sportsektionen.

Der Österreichische Betriebssport Verband wird heuer über zehn Betriebssport Meisterschaften anbieten, wovon mehr als die Hälfte schon terminlich fixiert sind. Florian Ram, Generalsekretär des ÖBSV, sieht die Österreichischen Betriebssport Meisterschaften als gute Zugangsmöglichkeit, um das Thema „Bewegung im Setting Arbeitswelt“ zu etablieren. „Da sehen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen später im firmeneigenen Intranet oder über unsere Internetseite etwas über Betriebssport und dass die Kollegen und Kolleginnen am Wochenende gemeinsam Spaß hatten. Und dann kommt die Frage: Wie kann ich da mitmachen? Und genau das ist unser Ziel. Spaß an der Bewegung, interne Vernetzung, bessere Beziehungen zu den Kollegen und Kolleginnen, gesündere MitarbeiterInnen und Implementierung von Bewegung im Kontext Arbeit“.

Fix sind bis heute unterschiedliche Sportmeisterschaften von Badminton, Bowling, Darts, Beachvolleyball über Leichtathletik, Schach, Laufen, Trailrun, Triathlon, Trendsport, Tischfussball, Golf und Bowling. Geplant sind noch weitere Sportarten, die möglichst noch 2019 einen Platz im Eventkalender finden sollen. Alle Infos zu den Meisterschaften sind unter www.firmensport.at oder unter www.facebook.com/betriebssport.at einsehbar.

FORMELLE vs. INFORMELLE TEAMS
Dabei sind die Teams zum Teil sehr unterschiedlich organisiert. „Es gibt Teams, die sind informell aufgestellt. Die treffen sich einmal zu unserer Meisterschaft und arbeiten ansonsten an unterschiedlichen Firmenstandorten. Es gibt aber auch Mannschaften, die sind zusammengeschlossen über einen Betriebssport Verein oder eine Sportsektion. Da wird Zusammenhalt und Spaß an der Bewegung wirklich noch gelebt und in die Arbeit mitgenommen. Fixer Treffpunkt, fixer Anker bei den Betriebssportlern und den Betriebssportlerinnen ist der Betriebssport Verein“ so Ram. „Die Organisationsart ist bei jeder Sportart verschieden. Im Schach und im Bowling gibt es beispielsweise in Wien funktionierende Betriebssport Ligen, in welchen SportlerInnen mit Unterstützung ihrer Firma, und wenn möglich innerhalb des Betriebs aktiv sind. Andere Sportarten und Teams leben aber auch von ihrem informellen Charakter, weil die Arbeitsplätze einen formellen Zusammenschluss auf Grund von Distanz oder Konzernstruktur gar nicht zulassen“.

Der ÖBSV sucht die Nähe zu den Verantwortlichen der Sportsektionen und den Verantwortlichen für betriebliches Gesundheitsmanagement: „Wir stehen mit den Verantwortlichen im engen Kontakt, damit wir immer informiert sind, welche Themen die Unternehmen gerade bewegt. Das ist Grundlage dafür, dass wir die Unternehmen unterstützen können. Ich lade jede Firma ein an unseren Betriebssport Meisterschaften zu partizipieren oder sich für die kostenlose Erstberatung zu melden.“

KMUS
Ausbaufähig sieht Ram das Thema Betriebssport bei kleinen und mittelgroßen Unternehmen. „Es ist mir klar, dass es für ein kleines Unternehmen schwer ist, sich neben dem Tagesgeschäft auch noch Gedanken über SportwissenschaftlerInnen, PhysiotherapeutInnen und der Schaffung von Bewegungsmöglichkeiten zu machen. Ich verweise hier auf unsere kostenlose Erstberatung (siehe Seite 36) beziehungsweise auf unser Kompetenzzentrum, wo wir Sie auffangen und Ihnen Lösungswege aufzeigen, sodass Ihr Betrieb es schafft auf die Gesundheit und Bewegung der MitarbeiterInnen zu achten, beziehungsweise diese zu fördern.“

Neue Bewegungsmaßnahmen funktionierten auf Grund der kürzeren Dienstwege und der engeren Beziehung untereinander sogar besser in kleinen und mittleren Unternehmen, kurz KMUs. „Wenn eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter in einem kleinen Unternehmen das Thema fokussiert, dann kann sie oder er in Teilen Großes bewirken“ teilt Ram seine Erfahrungen aus den Unternehmen.

FOTO: ÖBSV

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