Davis Cup Night

Das Duell mit Chile ging für die Tennis-Herren zwar verloren, die Davis Cup Night in der Residenz gelang dafür umso besser.

Mehr als 100 Gäste kamen zur „Davis Cup Night“ in der Salzburger Residenz, um sich gemeinsam mit den Teams aus Österreich und Chile auf das Duell mit dem Filzball einzustimmen. Bürgermeister Harald Preuner ließ sich dabei nicht lumpen und präsentierte ein Programm mit Lokalkolorit der Extraklasse. Mozarts „Kleine Nachtmusik“, gespielt vom Goya-Streichquartett des Mozarteums, war nur der Auftakt.

SPORT UND KULTUR

„In einer klassischen Kulturstadt ist es mir eine große Freude, bei den Internationalen Mozartwochen mit Rolando Villazón einen mexikanischen Weltstar und in der Salzburgarena chilenische Tennisasse bei uns zu haben. Sport und Kultur sind unsere DNA schlechthin“, meint der Bürgermeister. Und weiter: „Der Sport verbindet über alle Grenzen hinweg. Dass die beiden Veranstaltungen genau in ein und derselben Woche in Salzburg stattfinden, bereichert unsere Stadt.“

RÜCKKEHR NACH 1988

Vor gut drei Jahrzehnten gab es zuletzt einen Davis Cup im Land Salzburg, Österreich besiegte damals Großbitannien mit 5:0. Die Gäste in der Residenz zeigten sich von dem Event begeistert und später ebenso in der Salzburgarena, auch wenn das Ergebnis mit 3:2 für Chile nicht so gut für Österreich ausfiel. Als Überraschung gab es für die Tennisspieler handgemachte Trachten-Shorts aus Hanf, aus dem Hause Gössl. Die Chilenen konnten die Shorts gleich nach der Rückkehr ausprobieren, schließlich ist dort jetzt Sommer. Und auch wenn die Niederlage vielleicht noch verdaut werden muss – den gelungenen Abend behielten alle bestens in Erinnerung.

FOTO: GEPA/ÖTV

ARTIKEL TEILEN.