DSGVO im Sport

Obwohl bereits seit einiger Zeit bekannt ist, dass die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der EU mit 25. Mai 2018 in Kraft getreten und damit geltendes Recht in allen Mitgliedsstaaten ist, wurden die E-Mail-Accounts dieser Tage mit einer schier unbewältigbaren Flut an Informationen rund um die DSGVO, erneuten Einwilligungseinholungen und Datenverarbeitungsvereinbarungen bombardiert. Auch wenn Österreich wieder seinen eigenen Weg gefunden hat und nach dem Prinzip mahnen statt strafen zumindest in der ersten Phase von den angedrohten drakonischen Strafen bei Zuwiderhandlung Abstand hält, ist die Aufregung groß – bei allen Gewerbetreibenden, vor allem aber bei den zahlreichen Kleinstunternehmen und EPUs hierzulande. Natürlich tangiert die DSGVO auch den Sport und all seine Akteure wie etwa die Verbände und Vereine des Landes – und selbstverständlich auch die Fans. „Die DSGVO zielt grundsätzlich auf die großen Internetriesen ab, deren Kerngeschäft in der Verarbeitung unserer personenbezogenen Daten liegt. Dass nun auch jeder noch so kleine Sportverein, der ohnehin schon nicht mehr weiß, wie er alle Aufgaben mit den immer weniger werdenden Ehrenamtlichen stemmen soll, die DSGVO einzuhalten hat, schießt natürlich etwas über das Ziel hinaus“, meint ÖTV-Vizepräsidentin und Anwältin Christina Toth auf Anfrage, räumt aber auch ein: „Machen wir doch alle einmal einen Daten-Frühjahrsputz in unseren Vereinen. Das klingt nach viel Arbeit – ist es auch. Aber man kann genau diesen Prozess auch zur Professionalisierung nutzen.“

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FOTO: GEPA Pictures

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