eSportradar

Für Sportradar ist eSport eines: Sport. Darum widmet man sich dem Gaming.

Sportradar sammelt Daten von 260.000 Sportveranstaltungen jährlich. Den eSport hat man längst für sich entdeckt. In einem Interview mit Trending Topics erklärt Luka Pataky, im Unternehmen für Innovation und Business Development zuständig, was das Besondere am eSport für Sportradar ist. „eSports hat enormes Potenzial. Wenn wir es als Sport sehen – und das tut Sportradar –,  dann es ist der am schnellsten wachsende Sport weltweit, und zwar bei allen Messwerten wie Preisgeld, Zuschauerzahlen und Sponsoring-Einnahmen“, erklärt Pataky.  In den letzten Jahren habe sich das Gaming eben von einer Freizeitaktivität zu einem „seriösen Sportmodell“ entwickelt. Darum expandiere man auch in diesem Bereich.

DAS ANGEBOT
Das Angebot ist allumfassend: „Zu unseren eSports-Diensten gehören Föderations- und Turniermanagement-Tools, Datenverarbeitung, das Geschäft mit Medienrechten und Dienstleis­tungen für die Sportintegrität sowie ein komplettes Paket an Daten- und Wettquotenprodukten für unsere Medien- und Sportwetten-Kunden.“ Man arbeitet mit großen Playern zusammen, 2015 etwa verlautbarte man eine Partnerschaft mit dem weltgrößten eSport-Unternehmen ESL

NOCH MEHR
Erst kürzlich wurde mit DOJO Madness, dem führenden Big-Data-Unternehmen in Bereich eSports, und Bayes eSports Solutions ein Joint Venture für Datenprodukte gegründet. Luka Pataky meint schließlich: „eSports werden traditionelle Sportarten nicht ersetzen. Noch vor fünf Jahren haben Leute gelacht, als jemand eSport als olympische Disziplin vorschlug, aber ich glaube, das könnte wirklich passieren.“

FOTO: GEPA

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