Gezielte Bewegung

Der organisierte Sport geht in die Offensive und verlangt von der nächsten Bundesregierung, den Sport endlich aus dem Abseits zu holen.

Der Sport wird gern als die wichtigste Nebensache der Welt bezeichnet, und was den Spitzensport angeht, trifft diese Definition den Nagel auf dem Kopf. Doch was den Breitensport betrifft, hat der Sport längst den Rang einer Zweckmäßigkeit für manche hinter sich gelassen und sich zum Lifestyle ganzer Generationen entwickelt.
Gleichzeitig hat jeder Mensch sein eigenes Bild von Sport. Fitness und Gesundheitssport sind neben den hierzulande allzeit beliebten Sportarten im Aufwind und die Möglichkeiten, seinen Körper in Schwung zu bringen, sind unglaublich vielfältig. Und je größer die Vielfalt, desto mehr Menschen können sich für eine Ausformung begeistern.

Platz auf dem Podest

Das belegen auch aktuelle Zahlen: Sport begeistert in Österreich jede Woche vier Millionen Menschen. 50 Prozent der ÖsterreicherInnen sind zumindest einmal pro Woche mit mittlerer Intensität länger als zehn Minuten aktiv. Jede/r Vierte/r nimmt zumindest zwei bis dreimal pro Woche an organisierten sportlichen Aktivitäten teil (IFES Bewegungsmonitoring 2017). Körperliche Aktivität spart dem Staat jedes Jahr bis zu 530 Millionen Euro (SportsEconAsutria-Studie). Und auch als Wirtschaftsfaktor verdient sich der Sport einen Rang auf dem Podest: Mehr als 15 Milliarden Euro trägt der Sport direkt und indirekt zum BIP bei und ist Arbeitgeber für 333.000 Menschen. Über 500.000 ÖsterreicherInnen, die sich jede Woche ehrenamtlich für ihren Sport engagieren, sind da noch gar nicht mit eingerechnet. Und dennoch musste BSO-Präsident Rudolf Hundstorfer trotz des intensiven Ringens um die Gunst der Wähler feststellen: „Der Sport war kein Wahlkampfthema.“

Auf einer Ebene

Umso wichtiger ist es der Bundessportorganisation und den Dachverbänden daher, ihre Forderungen an eine neue Bundesregierung nun publik zu machen, um dem Sport und seinem gesellschaftlichen Nutzen noch vor der Regierungsbildung entsprechend Gehör zu verschaffen. Das Regierungsprogramm soll nämlich im Unterschied zur Vergangenheit konkrete und messbare Zielsetzungen enthalten, wie ganz Österreich in Bewegung gebracht werden soll.

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FOTO: GEPA Pictures

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