Größter strategischer Wurf

Seit Jahresbeginn arbeitet der ORF daran, die beiden Produkte ORF.at und TVthek zusammenzuführen, sodass sie ab 2020 ein gemeinsames multimediales Interface bilden.

Der ORF arbeitet gerade an der größten strategischen Weiterentwicklung seines Online-Bereichs seit dem Launch von ORF.at. Mit dem „ORF-Player“ glaubt der öffentlich-rechtliche Sender, die Antwort auf die tiefgreifenden Veränderungen im Mediennutzungsverhalten und in der Medienproduktion gefunden zu haben. Die strategische Her­ausforderung sieht der ORF vor allem darin, seine Online-Angebote auf allen mobilen Plattformen anzubieten, sie andererseits aber auch formatgerecht für Smart-TV-Gerät aufzubereiten. Mit dem ORF-Player soll dieser Spagat gelingen. Seit Jahresbeginn arbeitet der Sender daran, die beiden Produkte ORF.at und TVthek zusammenzuführen, sodass ab 2020 ein gemeinsames multimediales Interface entsteht. Sämtliche Medieninhalte des ORF – und natürlich auch alle Sportformate und -sendungen – sollen live und rund um die Uhr on demand über den ORF-Player verfügbar sein. Doch um dieses Zukunftsprojekt umsetzen zu können, bedarf es einer Anpassung des geltenden Gesetzes. Der ORF schlägt daher die Erweiterung des Online-Auftrags (§ 4 ORF-Gesetz) um ein „Zugangsportal für öffentlich-rechtliche Inhalte“ (= ORF-Player) vor.

FOTO: ORF

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