Kompetenzzentrum

Dber österreichische Skiverband hat höchste Ansprüche an die Athleten, bietet aber im Gegenzug ein professionelles Umfeld.

Nach den Leistungseinbußen der heimischen Skisportler in der jüngeren Vergangenheit sah man im Österreichischen Skiverband rasch Handlungsbedarf. Präsident Peter Schröcksnadel leitete daher schnell die notwendigen Strukturreformen ein und die heurigen Ergebnisse geben den Verantwortlichen nun recht. Sieht man von der Situation der Skispringer ab, aber auch hier zeigt die Entwicklung nun endlich nach oben. Die bevorstehende Heim-WM in Seefeld hilft den Athleten dabei natürlich auch auf die Sprünge.

LÜCKENLOSE BETREUUNG
Ebenso das Olympiazentrum Rif, das nun mit dem neuen Reha-Konzept „Return2Win“ eine lückenlose Betreuung aller Kader-Athleten vom Tag der Verletzung bis zur Rückkehr in den Rennzirkus sicherstellt. Die Professionalisierung von Sport und Ausrüs­tung weitet sich aber auch auf den Nachwuchs- und Breitensport aus. Der ÖSV hat ein System von Entwicklungsstufen für Ski fahrende Kinder geschaffen. Die ÖSV-Referate Skiinstruktoren, Trainer und Nachwuchs sowie die Ski Austria Academy St. Christoph haben sechs Levels für den Skiunterricht – vom Anfänger im Kindergarten­alter bis zum angehenden Leis­tungssportler – ausgearbeitet, deren Lernziele definiert und passende Übungen vorgeschlagen.

Professionell umgegangen ist man auch mit der Niederlage Saalbachs (6:9 Stimmen gegen Courchevel) im Bieterverfahren um die Alpine Ski WM 2023, denn mit der Bewerbung ist Saalbach wieder mitten in der Skiwelt aufgetaucht. Jetzt will man die WM 2025. Und mit den Ersatzrennen von Sölden und Val d’Isere hat man mit nur sechs Wochen Vorlaufzeit bewiesen, dass man für die Organisation internationaler Großveranstaltungen bereit ist.

FOTO: GEPA PICTURES

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