Merchrekord

Komplexe Ausrüstervereinbarung tragen ihren Teil zum vielen Geld im Fußball bei.

Nicht nur bestens dotierte TV-Verträge, die den Klubs astronomische Einnahmen bescheren, spielen eine Rolle im immer reicher werdenden Spitzenfußball. Diese ermöglichen bekanntlich hohe Transfersummen und Gehälter. Aber auch Verträge mit Ausrüstern tragen ihren Teil dazu bei, dass immer mehr Geld fließt. So etwa beim neuen Deal zwischen Real Madrid und Adidas. Kasper Rorsted, Vorstandsvorsitzende von Adidas, erklärt das Geschäft: „Diese Vereinbarung wird uns helfen, unsere Mission zu erreichen, das beste Sportartikelunternehmen der Welt zu sein. Es unterstreicht auch die Führungsrolle von Adidas in der Kategorie Fußball.“ Für das weiße Ballett, einer der beliebtesten Klubs der Welt, sowie den Sportartikelhersteller bedeutet das, dass ein Teil der Refinanzierung durch Trikotverkäufe zustande kommt. Ein neuer Star bedeutet tausende neue Trikots, die sich die Fans überziehen wollen. Immerhin zahlt man schon an die 100 Euro für ein Erwachsenenshirt.

MILLIONENSCHWER
Die Top 7 der Vereine mit den bestdotierten Ausrüsterverträgen kommen somit, wenn der Idealfall eintritt, auf über 650 Millionen Euro. Real und Barcelona lukrieren rund 150 Millionen Euro, gefolgt von Manchester United (86,2) und Manchester City (74,7). Dahinter folgen Chelsea und Arsenal mit je 69 Millionen Euro sowie Bayern München mit 65. Ein weiterer Megadeal könnte ebenfalls folgen. Champions-League-Finalist Liverpool soll in Verhandlungen mit Nike stehen, um dort New Balance abzulösen. Diese wiederum sollen, vermutlich zu besseren Konditionen für den Klub, den Kontrakt mit Paris St. Germain verlängern. Eine Verlängerung dürfte sich auch bei Borussia Dortmund und Puma anbahnen – mit wohl vielen Millionen für alle beteiligten Klubs und Hersteller.

FOTO: GEPA

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