Zukunftshafen

Bei der Nordischen Ski-WM in Seefeld blickte man im Vorfeld bereits in die Zukunft.

Im Winter 2019 ist es wieder so weit: Der Nordische Skizirkus kehrt nach Seefeld zurück, um seine Weltmeister zu krönen. Bereits 1985 richtete die Olympiaregion die FIS Nordische Ski-WM aus. Für das heurige Sportgroß­ereignis wurden in der Region keine Mühen gescheut, um langfristige Projekte auf Schiene zu bringen.

GUT ÜBERLEGTES KONZEPT
Im Zentrum aller Infrastrukturmaßnahmen stand ein gut überlegtes Nachhaltigkeitskonzept, um Seefeld in den kommenden Jahren als nordischen Hotspot für Profi- und Hobbysportler zu positionieren. Alle zukunftsweisenden Bauprojekte, die im Rahmen der Nordischen Ski-WM umgesetzt werden, warten bereits auf den zweiwöchigen Ansturm. Dazu zählt die Adaptierung des Loipennetzes gemäß FIS-Reglement, die Hand in Hand mit Investitionen in die Beschneiung ging. Im Bereich des Sprung­stadions wurde ein WM-Turm errichtet und ein neuer Schanzenlift gebaut. Weiters wurde die WM-Halle einem modernen Relaunch unterzogen, um während der WM beste Voraussetzungen für die Arbeit der Medienvertreter zu schaffen. Ein Highlight ist auch das Basisgebäude in der Casino Arena – wo nachhaltig die unterschiedlichen Trainingsformate bedient werden können.

UMWELTSCHONEND
Im November wurden auch die Umbauarbeiten des Bahnhofs in Seefeld zur Gänze abgeschlossen – der nun auch das Infobüro des Tourismusverbandes Seefeld beheimatet. „Das Tor zur Olympiaregion“, als symbolträchtige Namensgebung, bringt umweltschonende Verbesserungen der Verkehrsabwicklung und eine nachhaltige Attraktivierung des öffentlichen Personenverkehrs rund um den WM-Bahnhof mit sich. Der gesamte Vorplatz wird somit zur „autofreien“ Zone.

FOTO: GEPA PICTURES

ARTIKEL TEILEN.